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Syriza will Partei werden

Linkes griechisches Bündnis kommt zu Reformkongress zusammen

Berlin (nd). Das griechische Linksbündnis Syriza will am Wochenende einen wichtigen Schritt zur Partei machen: Mehrere tausend Delegierte aus verschiedenen linken Organisationen kommen bis Sonntag in Athen zu einem Reformkongress zusammen. Am Sonntag soll das Treffen mit der Wahl eines zentralen Organs enden. Deren 301 Mitgliedern sollen dann den eigentlichen Gründungsparteitag im Frühjahr vorbereiten.

Die deutsche Nachrichtenagentur dpa schrieb, Syriza "mutiert zur Partei". Nach dem Zusammenschluss als Wahlbündnis im Jahr 2004 und dem Erringen von sechs Mandaten war Syriza zunächst wieder zerfallen. Nach der Wiederbelebung 2007, einem Linksschwenk sowie der Wahl von Alexis Tsipras als Vorsitzenden stabilisierte sich Syriza zunächst auf einem Stimmenniveau von rund fünf Prozent.

Mit dem Durchschlagen der Krise auf Griechenland und den gegen das Spardiktat gerichteten sozialen Auseinandersetzungen wuchs das Bündnis zunächst auf 16,8 Prozent bei den Wahlen im Mai 2012, bei den Neuwahlen im darauffolgenden Juni triumphierte Syriza mit 26,9 Prozent und wurde knapp zweitstärkste Kraft.

Seither führt das Bündnis die Meinungsumfragen an. Man sei "seit langem bereit, die Verantwortung im Land zu übernehmen", sagte Syriza-Chef Alexis Tsipras zur Eröffnung der Konferenz. Tsipras will Syriza mit dem Schritt zur Partei stärken – und rechnet mit neuen Wahlen spätestens im Frühjahr.

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