Knut Henkel, Lima 05.12.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Am Tropf der schmelzenden Gletscher

Die Wasserversorgung der peruanischen Hauptstadt Lima steht vor großen Herausforderungen

Lima ist nach Kairo die größte Wüstenstadt weltweit. Doch die peruanische Hauptstadt muss mit deutlich weniger Wasser auskommen als die ägyptische und bekommt den Klimawandel voll zu spüren. Mit internationaler Unterstützung wird an Lösungen gearbeitet.

Kunststofffässer stehen vor den meisten Häusern in Pachacútec. Oft sind sie mit einem Brett und einem schweren Stein abgedeckt, damit der Wind keinen Staub oder Sand in das darin befindliche Wasser bläst. »In Pachacútec sind die städtischen Wasserwerke noch nicht angekommen. Daher müssen die Bewohner ihr Wasser von den Tankwagen kaufen und das kostet«, erklärt Javier del Rio Alba. Der bärtige Bischof hat in dem Stadtviertel am Rande Limas lange als Seelsorger gearbeitet. Vor zehn Jahren, als Pachacútec durch Besetzung der tristen graubraunen Sand- und Geröllhügel entstand, war der Priester der benachbarten Diözese Callao regelmäßig im Einsatz, um den bettelarmen Menschen mit Lebensmitteln und Getränken zu helfen. »Vor allem Wasser war unglaublich knapp, und das ist heute auch noch so«, erklärt der Bischof.

Leitungssystem bis in die Armenviertel

Das soll sich nun endlich ändern. Statt an Tankwagen Schlange zu stehen sowie Eimer...

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