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Das »P« in der Bildschirmecke

MEDIENgedanken: Schleichwerbung ist ein böses Wort. Da klingt »Product Placement« doch viel freundlicher

  • Von Jan Freitag
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Manchmal ist das Fernsehen auch abseits der Reklamespots ein einziger Versandhauskatalog. Schuhe, Autos und Computer, edle Düfte, ganze Städte, selbst Designertapeten: wer zum Beispiel die ProSieben-Serie »Sex and the City« gesehen hat, könnte die Geschichte vier shoppingsüchtiger Modepüppchen aus New York glatt mit dem Werbeblock verwechselt haben. Doch was heißt verwechseln - im Grunde ist der US-Import ein Werbeblock. 94 Episoden lang, keine Minute ohne Marken, Logos, Premiumprodukte. Alles Reklame. Alles Reklame?

Aber ja, meint Carsten Rennhak. Der Marketing-Professor hat eine Kinoadaption der Serie auf Logos, Marken, Produkte untersucht und 119 gefunden, davon 24 in der Königdisziplin: Visuell gezeigt, namentlich genannt, dramaturgisch integriert. Alles Reklame? Aber nein, meint Kerstin Bauer. Die ProSieben-Sprecherin hat »auch auf mehrfache Nachfrage vom zuständigen Lizenzgeber« partout nicht erfahren können, ob darin Product...


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