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S-Bahn sieht sich auf Kurs

(nd-Kammer). Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat der S-Bahn wieder eine Betriebserlaubnis für weitere 15 Jahre erteilt. Auf dem Höhepunkt der S-Bahn-Krise war die Genehmigung zuvor nur um drei Jahre verlängert worden, davor galt sie sogar nur ein Jahr. S-Bahnchef Peter Buchner wertete die Verlängerung um die höchstmöglich Frist als Ende der Vertrauenskrise. »Wir sind für das Eisenbahn-Bundesamt wieder ein normales Bahnunternehmen«, sagte Buchner.

Wegen der technischen Mängel der Bahnen, versäumter Wartung und schwerer Managementfehler hatte das EBA in den Jahren zuvor einen Großteil der S-Bahnflotte aus dem Verkehr gezogen. Im Sommer und Herbst 2009 stand das Unternehmen zeitweise vor dem Kollaps. Jetzt habe die Aufsichtsbehörde die Situation bei der S-Bahn akribisch untersucht und bestätigt, dass die Bahntochter alle Maßnahmen ergriffen habe, um einen sicheren Betrieb und die Instandhaltung der Züge zu gewährleisten, so Buchner.

Mittlerweile stehen der S-Bahn wieder 560 Doppelwagen zur Verfügung und damit schon fast wieder so viele, wie sie vertragsgemäß einsetzen müsste. Trotzdem ist die Situation weiter kritisch, weil auch nicht genügend Fahrpersonal zur Verfügung steht. Auf Druck von Berlin und Brandenburg verschiebt die S-Bahn deshalb die für Montag geplante Reaktivierung der seit dreieinhalb Jahren stillgelegten S 85, um bei Problemen auf anderen Linien noch über Fahrzeugreserven verfügen zu können.

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