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Die Wiederbelebung von König Zucker

Kubas Wirtschaft soll im nächsten Jahr um 4,5 Prozent wachsen

Trotz der Folgen der globalen Wirtschaftskrise, der US-Blockade, der wachsenden Nahrungsmittelpreise und der Unzulänglichkeiten des kubanischen Wirtschaftsmodells erreichte die Karibikinsel ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 3,1 Prozent. All diese Faktoren hemmen allerdings die Entwicklung der Produktivkräfte, sodass das geplante Wachstum von 3,4 Prozent nicht ganz erreicht wurde. Folglich muss Kuba im kommenden Jahr zwei Milliarden Dollar für Lebensmittelimporte aufbringen, 500 Millionen mehr als 2012.

Über Jahrzehnte galt die Zuckerproduktion Kubas als wichtigster Wirtschaftszweig. Doch von 2002 bis heute schrumpfte die Anzahl der Zuckerfabriken um über 100. Aufgrund der äußerst niedrigen Preise auf dem Weltmarkt hält die in London ansässige internationale Zuckerorganisation dies für die richtige Entscheidung, doch die Konsequenzen sind traumatisch. Jedoch: Zucker gehört noch immer zur nationalen Identität.

2010 wurde die »Wiederbelebung« eingeleitet. Mit welchen Ergebnissen, darüber gibt der nd-Artikel von Leo Burghardt vom 10. Dezember S. 8 Auskunft.

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