Putin sieht Russland mit neuer Stärke

Präsident verlas seine Jahresbotschaft an das Parlament

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Wohin geht Russland?«, fragten sich die Russen und der Rest der Welt, als Präsident Wladimir Putin im Herbst des Jahres 2000 seine erste Jahresbotschaft an das Parlament verkündete. Zwölf Jahre später, am gestrigen Mittwoch, verlas er im Großen Kremlpalast die erste Jahresbotschaft seiner dritten Amtszeit.

»Wir dürfen die lichte Zukunft nicht erneut auf die nächste Generation vertagen«, mahnte Putin kurz vor Schluss seiner diesjährigen Rede an die Föderationsversammlung (beide Kammern des Parlaments). In den ersten zwölf Jahren des neuen Jahrhunderts habe Russland seine Stärke wiedergewonnen. Der »katastrophale« Bevölkerungsschwund sei gestoppt worden, das Bruttoinlandsprodukt habe sich fast verdoppelt, die Inflationsrate sei im gleichen Zeitraum auf ein Drittel geschrumpft. Diese Stabilität ermögliche langfristige Planungen. Jetzt bestehe die Hauptaufgabe darin, das Land reich zu machen und der breiten Masse den Zugang zu Wohlstand zu ermöglichen. Alles, was dazu geplant ist, werde ohne Abstriche erfüllt, versicherte der Präsident.

Gemeint waren vor allem die ehrgeizigen Sozialpläne: Fortbildung, Schaffung tausender neuer Arbeitsplätze, Anhebung der Gehälter für Ingenieure, Lehrer und medizinisches Personal auf Mittelklasseniveau, w...

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