Werbung

Thüringen will Fracking beschränken

Regierung drängt auf Änderung des Bergrechts

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Erfurt (dpa/nd). Thüringen wird sich nach Angaben von Umweltstaatssekretär Roland Richwien für eine Bergrechtsänderung zur Beschränkung der umstrittenen Erdgasförderung aus tiefen Gesteinsschichten einsetzen. Der Freistaat unterstütze die Forderung anderer Bundesländer, beim sogenannten Fracking eine Umweltverträglichkeitsprüfung zwingend vorzuschreiben. »Wir sind für eine schnelle Änderung des Bergrechts«, sagte Richwien. Nach seinen Angaben wird es in Thüringen keine Erdgasgewinnung aus unkonventionellen Lagerstätten unter Einsatz von Chemikalien geben.

Vertreter mehrerer Fraktionen sprachen sich wegen der Risiken für Umwelt und Wasser erneut gegen den Einsatz dieser Fördertechnologie aus. Die Koalitionsfraktionen CDU und SPD bekräftigten ihre ablehnende Haltung mit einem Entschließungsantrag. »Wir wollen keine Erdgasförderung mit giftigen Chemikalien«, sagte der CDU-Abgeordnete Egon Primas.

Beim Fracking werden Wasser, Sand und Chemikalien mit hohem Druck in das Gestein gepumpt, um es aufzusprengen. Dann kann Gas Richtung Bohrloch strömen. Bürgerinitiativen hatten kürzlich Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) eine Liste mit rund 11 000 Unterschriften gegen das Fracking übergeben.

Ob die in der Kritik stehende Technologie in Deutschland grundsätzlich untersagt werde, sei derzeit offen, sagte der Staatssekretär. Die LINKE plädiert für ein Verbot.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!