"Müll im Garten Eden"

Fatih Akin und sein Dokumentarfilm räumen auf

  • Von Thomas Blum
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Der Film »Müll im Garten Eden« von Fatih Akin dokumentiert den Widerstand eines türkischen Dorfes, das von der Landwirtschaft lebt, gegen die Errichtung einer Mülldeponie. Thomas Blum traf den Regisseur zum Interview.

nd: Fatih Akin, Ihr Film »Müll im Garten Eden« dokumentiert den Widerstand eines türkischen Dorfes, das von der Landwirtschaft lebt, gegen die Errichtung einer Mülldeponie. Sie zeigen sich damit politisch engagiert.
Akin: Mir fällt kein Dokumentarfilm ein, der keine politische Haltung hat. Ich meine nicht nur Michael Moore, der sich für etwas einsetzt und dies dann fast penetrant vertritt. Mein Film ist aus einem Aktivismus geboren: Ich kam nach Camburnu, das Dorf meiner Großeltern, als der verlorene Sohn. Das Dorf war bedroht, ich dachte, ich muss diesen Leuten helfen. Ich musste oft an Asterix denken, an das kleine gallische Dorf, das versucht, sich gegen eine römische Mehrheit durchzusetzen. Ich mache also einen Film über den Kampf dieser Leute. Und der erste, naive Gedanke war, man könne so die Verantwortlichen unter Druck setzen. Ich bemühte mich, in der Polemik nicht aufdringlich zu sein, den Zuschauer nicht zu penetrieren. Ich bi...

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