Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Gegen den Tod an der Grenze

Aktionen in aller Welt

Unter dem Motto »Wir migrieren, um zu leben - keine weiteren Toten, keine Vermissten mehr« rufen Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen vieler Länder heute zum Protest gegen Grenzregime auf. In dem Aufruf heißt es:

»Zwei Situationen unter vielen, die wir herausgreifen könnten, zwingen uns, sie in den Vordergrund zu stellen. Dies ist der Kampf der Angehörigen von jungen Menschen aus Tunesien, die verschwunden sind. Die Verwandten fordern von Tunesien, Italien und der EU eine wahre Erklärung zu den Umständen, unter denen diese jungen Menschen verschwunden oder gestorben sein könnten - besonders auf dem Mittelmeer, die militärisch am besten kontrollierte See der Welt. Auf der anderen Seite steht die Beharrlichkeit von Familien in Zentralamerika, die jahrelang die ›Karawane der Würde‹ entlang der Grenze organisiert haben, um nach ihren beim Übergang von Mexiko in die USA verschwundenen Angehörigen zu suchen. Dies sind nur zwei Beispiele von Kämpfen an vielen Grenzen.«

An dem Aktionstag beteiligen sich Organisationen in Europa, in mehreren Ländern Afrikas und Südamerikas. Das Spektrum der Veranstaltungen ist ebenso vielfältig. Diskussionen, Filmvorführungen und interkulturelle Abende finden genauso statt wie Kundgebungen und Mahnwachen. In Berlin rufen Boats4People, das Bündnis gegen Rassismus und FelS für heute um 17 Uhr zu einer Kundgebung am Berliner Hauptbahnhof auf.

Übersicht über alle geplanten Aktivitäten unter www.globalmigrantsaction.org

kah

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln