Auf den Hund gekommen

Gorkis »Sommergäste« an der Berliner Schaubühne

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Es ist der Efeu, der herrscht, und er hat etwas sehr Menschliches: klettert nach oben und lässt sich durch nichts aufhalten. Der Staub an den Fenstern spielt Grenzkontrolle: Er lässt das Licht nur teilweise herein. Die Villa ist hoch, ein weiter Raum mit Glasveranda in der ersten Etage. Aller Putz blättert. Bücher, diese Spender geistiger Unrast, sind hier nur Unrat - Literatur als Bodensatz, den keiner mehr liest. Große Pappkartons warten darauf, dass ein Mensch hineingestoßen wird. Zack, ein Pappenstiel. Wegwerfgesellschaft. Menschen werfen einander weg. In einer Badewanne liegt es sich bequem, später werden darin Würste gebraten.

Bei Alvis Hermanis, dem Zauberer wahnwitziger, aufreizend naturalistischer Räume (Bühne: Kristine Jurjäne), spielt Maxim Gorkis »Sommergäste«, inszeniert an Berlins Schaubühne, in einem Schloss, das ein Jahrhundert hinter sich hat. Die Ärzte, Schriftsteller, Industriellen, Ingenieure, Vagabunden mittler...

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