Kurt Stenger 19.12.2012 / Politik

Skandalumwitterte Deutsche Bank

Finanzkrise, dubiose Zinswetten, Umsatzsteuerbetrug - immer war die Nummer 1 in Frankfurt mittenmang

Das Image der Deutschen Bank ist denkbar schlecht. Die neue Führung hatte Besserung versprochen - und lässt, wie der Umgang mit den Ermittlungen in Sachen Umsatzsteuerbetrug zeigen, Taten vermissen.

Für Jürgen Trittin ist klar: »Bei jedem Finanzskandal ist die Deutsche Bank dabei«, sagte der grüne Fraktionsvorsitzende im Bundestag mit Blick auf die Verstrickungen des deutschen Privatbankenprimus in den Umsatzsteuerbetrug mit CO2-Emissionshandelszertifikaten. Und dies ist eben bei Weitem nicht der einzige Skandal, in den das Frankfurter Geldhaus tief verstrickt ist.

Aus diesem Grund hatte die neue Konzerndoppelspitze Jürgen Fitschen und Anshu Jain bei ihrem Antritt im Juni einen »Kulturwandel« angekündigt. Zu schlecht war mittlerweile das Image der einst vornehmen Adresse bei potenziellen Kunden und Aktionären, als dass man nach dem Abgang von Josef Ackermann einfach weitermachen konnte. Wie der aktuelle Skandal zeigt, kann das hehre Vorhaben ohne selbstkritische Aufarbeitung der Vergangenheit nicht gelingen. Mit Beteuerungen, man wolle es mit Vorgaben für die Eigenkapitalrendite nicht mehr übertreiben, ist es nicht getan.

Sch...

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