Neuer US-Geheimdienstverbund in Deutschland - Regierung ahnungslos

Das Joint Interagency Counter Trafficking Center operiert aus dem Europa-Kommando der US-Streitkräfte heraus

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Offiziell besteht die Intelligence Community der USA aus 17 mehr oder weniger geheimen Diensten. Was die wo und wann mit wem gegen wen treiben, verschließt sich dem Normalbürger meist. Doch auch die Bundesregierung scheint blind zu sein. Beispiel Joint Interagency Counter Trafficking Center, kurz JICTC.

Am 25. April 2007 wird die Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn mit einem gezielten Kopfschuss ermordet. Ein Kollege überlebt knapp. Der Überfall soll von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, den beiden Männern der »Zwickauer Terrorzelle« begangen worden sein. Der Beweis der Täterschaft ist dünn, das Motiv für diese Tat, die so gar nicht ins Mordmuster des »Nationalsozialistischen Untergrundes« passt, unklar.

Im Zuge der Ermittlungen wird am 2. Dezember 2011 bekannt, dass ein Verbindungsbeamter eines US-Geheimdienstes mit einem BND-Mitarbeiter telefoniert haben soll. Der US-Beamte äußerte, man habe auf US-amerikanischer Seite Hinweise, dass möglicherweise das FBI im Rahmen einer Operation auf deutschem Boden Zeuge des Mordes in Heilbronn geworden sein könnte.

Gleichfalls im Dezember berichtete der »Stern« von einem Team aus deutschen und Agenten der »Defense Intelligence Agency« (DIA), also des Pentagon-Nachrichtendienstes, die...

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