Marc Hairapetian 20.12.2012 / Kino und Film

„Kinder verstehen die Welt besser als Erwachsene"

Interview mit dem Regisseur, Drehbuchautor und Komponist Benh Zeitlin

Benh Zeitlin gilt als das neue Regie-Wunderkind der USA. Sein neorealistisch und surreal inszeniertes Meisterwerk „Beasts of the Southern Wild“ erhielt 2012 zahlreiche Preise, darunter den Großen Preis der Jury bei Robert Redfords Sundance Film Festival und den Publikumspreis des Fantasy Filmfests in Berlin. Marc Hairapetian traf Zeitlin zu einem exklusiven Gespräch über Kindheit im Film, das Künstlerkollektiv Court 13 und Kapitalismus in Hollywood.

nd: Sie sind bei „Beasts of the Southern Wild" nicht nur Regisseur und Drehbuchautor, sondern auch Co-Komponist. Wie kam es dazu?
Zeitlin: Ich fühle mich geschmeichelt, wenn Sie mich als Komponist bezeichnen. Ich habe mich immer viel mit Musik beschäftigt. Ich bin kein technischer Musiker. So brauche ich lange Zeit, um Noten aufzuschreiben, aber Melodien kommen mir schnell in den Sinn. Ich komponiere auf meinem kleinen „Computer-Elektonik-Orchester" oder spiele einfach ein wenig auf der Gitarre. Früher war ich in Bands. Um die Ausarbeitung und die Arrangements kümmert sich heute Dan Rohmer, dem es zu verdanken ist, dass der Schlusstitel jetzt Hymnencharakter hat. Auch mit ihm werde ich bei meinem nächsten Film definitiv wieder zusammen arbeiten.

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