Blind vor Liebe, taub vor Angst

»Nur eine Erklärung« - Stalker auf dem schmalen Grat zwischen Hingabe und Rache

  • Von Marlene Göring
  • Lesedauer: ca. 8.0 Min.

»Lyrisch ausgedrückt: Das war die echte, die große Liebe«, sagt der dunkelhaarige Mann und nimmt gedankenverloren seine Brille ab. Er sitzt beim ersten Bier des Wochenendes und meint seine erste Freundin. Eine Liebesgeschichte, die kein Happy End hat. Frederik* war Stalker. Er selbst sagt lieber liebeskrank dazu. »Stalking«, das kommt aus der Jägersprache und heißt auf englisch »jagen, hetzen, stolzieren«. Für vier Monate seines Lebens tat der Mensch, der heute Jugendliche weiterbildet, genau das: Er hetzte seiner verflossenen Freundin hinterher. Wörtlich.

Frederik hat viel Gesellschaft. 25 038 Fälle von Stalking erfasste die Polizei in Deutschland letztes Jahr. Der Tatbestand ist erst seit 2007 als »Nachstellung« in Paragraph 238 des Strafgesetzbuches geregelt. Als Frederik zum Stalker wurde, gab es ihn noch nicht. Trotz Falten um die Augen kann man sich den 35-Jährigen gut als Teenager vorstellen. »Ziemlich deutlich ausgerastet« ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1679 Wörter (10601 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.