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Renminbi statt Dollar

Chinesische Währung soll Alternative zum Dollar werden - China wirbt um Finanzplatz Schweiz

  • Von Georg Ackermann, Singapur
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Peking setzt verstärkt seine Strategie um, den Renminbi zur Alternative zum Dollar zu machen. Gezielt werden Märkte für den Handel mit der chinesischen Währung aufgebaut.

Kürzlich tagte die Vereinigung »Paris Europlace« in Hongkong. Sie wollte dort für die Finanzdienstleistungen der französischen Hauptstadt werben. Doch die Gespräche drehten sich vor allem um die chinesische Währung Renminbi, auch als Yuan bekannt. Die Sonderverwaltungszone Hongkong wurde von Peking als Labor für eine schrittweise Öffnung des Devisenhandels auserkoren. Seit Beginn des Experiments im Sommer 2010 ist der Erfolg unübersehbar. Europas Finanzzentren wollen nun am Boom mitverdienen.

»Paris ist fest dazu entschlossen, einen Offshore-Markt für den Renminbi zu entwickeln«, verkündet Christian Noyer, Präsident der französischen Zentralbank. Neben Bankern, denen sich neue Jobperspektiven eröffnen könnten, würden davon auch multinationale Unternehmen profitieren. Die kämen einfacher an benötigte Devisen, zudem könnten Handelsgeschäfte mit chinesischen Partnern direkt in Yuan abgerechnet werden, so Noyer. Es entfällt der kostspi...


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