Krawatte in Sicht

19 Uhr abends in der Berliner U-Bahn. Ein sympathisch ranzig und verwuschelt aussehendes, postkartenkompatibles Punkerpärchen betritt den Waggon: Sie mit standesgemäßem orangefarbenem »Mohawk«, einer sogenannten Irokesenfrisur, dem Wahrzeichen des streng orthodoxen Kleinbürgerverächters, er mit standesgemäßer zerschlissener schwarzer Nietenlederjacke. Gemeinsam schleppen sie einen vollen Kasten Bier. Sie bleiben schließlich neben mir stehen.

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