Mieter stören bei Renditejagd

Wie ein Investor in Friedrichshain den Milieuschutz aushebeln will

  • Von Gabi Gottwald
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Berliner Wohnungsmarkt ist eine Fundgrube für Geschichten aus dem Tollhaus. Die Vorgänge an der Boxhagener Straße 26 in Friedrichshain dürften die Palette bereichern: Im Sommer 2012 kaufte die Leipziger Immobilienfirma N. einen großen Altbau an der Boxhagener Straße und kündigte den Mietern (»nd« vom 9.11.12). Sie tat dies, noch bevor sie rechtmäßige Eigentümerin war. Das belegt der Grundbuchauszug, der »nd« vorliegt. Der Inhalt der Kündigung ließ ebenfalls aufhorchen. So teilte der Anwalt der Firma den Mietern mit, dass das Wohnhaus aus Wirtschaftlichkeitsgründen zu einem Hotel umgebaut und Luxuswohnungen geschaffen werden sollen. Da der Verbleib der Altmieter die geplante Rendite nicht erlaube, müssten sie ausziehen.

Der Vorgang wirkt mehrfach abstrus. Bei Hausverkauf bleiben Altmietverträge in Kraft. Kündigen können nur eingetragene Hauseigentümer. Zudem widerspricht das gesamte Projektvorhaben den Auflagen des Milieusc...

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