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Aufarbeitung unmöglich?

Norbert Denef ist Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt

nd: Die Deutsche Bischofskonferenz hat am Mittwoch hat den Drittmittelvertrag mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut (KFN) aufgekündigt. Damit steht die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche wieder am Anfang. Überrascht Sie die Kündigung?
Denef: Nicht wirklich. Wir hatten schon Bedenken, als die Zusammenarbeit im Juni 2011 angekündigt wurde. Zu glauben, die Kirche hätte Interesse an einer ehrlichen Aufarbeitung der Missbrauchsfälle, ist so, als würde man glauben, die Mafia könnte ihre Verbrechen selber aufarbeiten.

Was hat Sie damals so skeptisch gemacht? Immerhin war den Forschern vom KFN ja umfassender Aktenzugang garantiert worden. In einigen Diözesen sollte dies gar für alle Personalakten seit 1945 gelten.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass eine Täterorganisation freiwillig die Akten rausgibt, in denen ihre Verbrechen dokumentiert wurden.

War der Chef des KFN, ...



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