Partei im Schatten

Die Europäische Linke beschäftigt sich vor allem mit sich selbst. Das will der Vorstand ändern

  • Von Uwe Sattler
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Neben der Debatte über die Krise in der EU steht am Wochenende ein zentraler Punkt auf der Tagesordnung des Vorstands der Europäischen Linken: die Einberufung des inzwischen 4. Parteitags zum Jahresende. In der Öffentlichkeit wird sie aber nach wie vor kaum wahrgenommen.

Am kommenden Sonntag werden sie wieder in den ersten Reihen des Zuges zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde zu finden sein: die Vertreter der Europäischen Partei der Linken. Dass der Franzose Pierre Laurent, die Spanierin Maite Mola oder Marisa Matias aus Portugal erkannt werden, ist allerdings unwahrscheinlich: Abgesehen vom griechischen SYRIZA-Chef Alexis Tsipras sind die Vorstandsmitglieder hierzulande weitgehend unbekannt - wie die grenzüberschreitende Partei insgesamt.

Im Mai 2004 hatte eine Gruppe von einem guten Dutzend linker und links-grüner Parteien, auf maßgebliche Initiative der deutschen PDS hin, in Rom das Bündnis aus der Taufe gehoben. Nach einer Phase schwieriger politischer Neuorientierung infolge der Umwälzungen von 1989/90 seien sie zu dem Schluss gekommen, »dass es an der Zeit war, eine konkretere Zusammenarbeit zu entwickeln und der Europäischen Linken ein gemeinsames Profil zu verleihen«, h...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 573 Wörter (3930 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.