Onkel Toms Rache

Zur Debatte um rassistische Sprache in Literatur, Film, Hip-Hop

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Heute beerdigen wir nicht nur das N-Wort, wir entfernen es aus unseren Seelen. Es war das schlimmste Kind, das der Rassismus je zur Welt brachte.« Starke Worte wählte die US-Organisation für die Bürgerrechte von Afroamerikanern, NAACP, als sie 2007 symbolisch das Wort »Nigger« begrub. Doch das Ritual war vergeblich, wie die aktuelle Diskussion um Quentin Tarantinos neuen Film, »gesäuberte« Literatur und Hip-Hop-Texte zeigen.

Wörter lassen sich nicht begraben, und das N-Wort ist einer der hartnäckigsten Zombies - aller Aufklärung, allen Beschwörungen, allen fragwürdigen Versuchen, den sechs Buchstaben mit Zensur beizukommen, zum Trotz. Man hat auch den Eindruck, dass viele Weiße das Unwort eher vergessen machen möchten, als ein großer Teil der schwarzen US-Jugend, der den Terminus längst an sich gerissen und cool aufgeladen hat.

Letzte Woche sorgte nun die fragwürdige Tilgung des Wortes »Neger« aus deutschen Ausgaben von Jugendbuc...

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