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Kartoffeln, sieben Mal gespritzt

Parallel zur Grünen Woche findet auch 2013 eine agrarkritische Demonstration statt

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein breites Agrarkritiker-Bündnis präsentierte in Berlin seine Agenda für die Neuverhandlung der EU-Agrarförderung: Unter anderem fordert es eine Flächenbindung der Tierproduktion und ein Ende des exzessiven Antibiotikaeinsatzes in Stallungen.

Wie oft muss eine deutsche Kartoffel gespritzt werden, damit sie supermarkttauglich wird? Nicht weniger als sieben Mal, sagt Rupert Ebner, und in den allermeisten Fällen gehe es dabei um die Optik und nicht um die Qualität der Kartoffel. Alle Landwirte, mit denen er in seinem Berufsleben als ländlicher Tierarzt zu tun habe, fänden das vollkommen absurd, sagt Ebner in breitestem Bayerisch. Doch dann setzt er eine optimistische Miene auf: »Das alles wird jetzt langfristig verändert.«

Ebner, der das Prinzip des »Slow Food« vertritt und ein »Tierärztliches Forum für verantwortbare Landwirschaft« initiiert hat, gehört zu den Organisatoren der Demonstration gegen »Agrarindustrie« und »Massentierhaltung«, die am Samstag vom Berliner Hauptbahnhof ins Regierungsviertel ziehen wird. Die Veranstalter geben sich optimistisch. Sie fühlen sich von der eigenen Kampagne für eine »Agrarwende« an die Anti-Atom-Bewegung erinnert. Letztendlich we...


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