Nie. Niemals. Fast nie.

Dem überführten Radsportstar Lance Armstrong blüht nach seiner Dopingbeichte ein Prozessmarathon

  • Von Oliver Händler
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Lance Armstrong hat in einem TV-Interview zugegeben, jahrelang gedopt zu haben. Nach dem Verlust von Vertrauen, Titeln und Anhängern droht dem gefallenen US-Radsportidol jetzt auch der Verlust von viel Geld.

Lance Armstrong gilt als extrem berechnend. Bevor sich der US-amerikanische Sportheld in Oprah Winfreys Beichtstuhl setzte, dürfte er eine Gewinn-Verlust-Rechnung angestellt haben. Dass er sich, wie der US-Fernsehsender CBS bestätigte, entschieden hat, jahrzehntelanges Doping zuzugeben und womöglich auch große Namen aus dem Radsport-Weltverband UCI mit in den Abgrund zu ziehen, beweist so einiges. Zunächst will er in naher Zukunft wirklich noch an einigen Triathlons und Marathons teilnehmen, was ohne eine Verkürzung seiner lebenslangen Dopingsperre nicht möglich ist. Außerdem ist er wohl davon überzeugt, trotz eines Meineids nicht ins Gefängnis zu müssen. Und schließlich hat er anscheinend jede Menge Geld auf dem Girokonto zusammengespart, denn Schadensersatzklagen in Millionenhöhe sind nun programmiert.

Armstrongs späte Beichte, die erst Donnerstag und Freitag in zwei Teilen ausgestrahlt wird, stellt nur den Beginn seines Can...


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