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Unteres Schwarzatal wird »stillgelegt«

Erfurt (dpa/nd). Thüringens Forstministerium will später als geplant alle stillzulegenden Waldflächen bestimmen. Rund 6000 Hektar würden »sukzessive« im turnusmäßigen Verfahren bei der Festlegung von Fällmengen ausgewählt, sagte Minister Jürgen Reinholz (CDU) gestern. In der Koalitionsvereinbarung hatten CDU und SPD festgelegt, bis 2012 rund 25 000 Hektar Wald zu bestimmen, die ab 2029 nicht mehr bewirtschaftet werden sollen. Laut Reinholz würden aber etliche naturschutzfachlich wertvolle und schon feststehende Flächen sofort aus der Nutzung genommen und damit früher als geplant - so die Drachenschlucht bei Eisenach oder das Untere Schwarzatal. Die 6000 Hektar würden im Zuge der sogenannten Forsteinrichtung bestimmt, die festlegt, wie viel in einem bestimmten Waldgebiet in den nächsten Jahren geschlagen werden darf. Sie soll sicherstellen, dass nicht mehr gefällt wird als nachwächst.

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