Gesa von Leesen 23.01.2013 / Inland

Befristet und schlecht bezahlt

Ex-Schlecker-Angestellte eint die Wut und die Schwierigkeit, einen Job zu finden

Weniger Einkommen als vorher oder Erwerbslosigkeit - so gestaltet sich das Leben vieler der 25 000 Frauen, die mit der Schlecker-Pleite vor einem Jahr ihren Job verloren.

Etwa die Hälfte der einst etwa 25 000 Frauen, die bei Schlecker beschäftigt waren, sucht auch ein Jahr nach der Pleite noch nach Arbeit. Eine ganze Reihe von ihnen, nämlich diejenigen, die im März 2012 mit der ersten Kündigungswelle auf der Straße landeten, werden in wenigen Wochen auf Hartz IV gesetzt. Einige wenige der Entlassenen haben den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und führen ehemalige Schleckerfilialen als Dorfläden weiter. Wie die Arbeitsplätze aussehen, die 9800 Schlecker-Frauen nach ihrer Entlassung angenommen haben, ist nicht bekannt.

Christel Hoffmann gehört zu den letzten Beschäftigten von Schlecker. Die Gesamtbetriebsratsvorsitzende wird mit ihren drei Gremien-Kolleginnen noch bis Ende März bezahlt. Die vier betreuen viele Ex-Kolleginnen. »Die Frauen kommen, rufen an oder mailen, wollen, dass wir uns einen neuen Arbeitsvertrag anschauen, fragen uns, wo sie Hilfe bekommen können«, erzählt Hoffmann. Sie ...

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