Der Kapitalismus soll sich wieder feiern

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos stehen die Zeichen nach den Krisenjahren wieder auf Optimismus

  • Von Marc Engelhardt, Genf
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Geht es nach WEF-Gründer Klaus Schwab, ist die Krise vorbei. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos sollen deshalb alle nach vorne gucken.

Wenn heute Abend Italiens Noch-Regierungschef Mario Monti und Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen Währungsfonds, das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos eröffnen, setzen sie den Ton, der die Veranstaltung bis zum Finale am Sonntag bestimmen soll. Zusammengefasst lautet der: Die Krise ist vorbei, der globale Kapitalismus kann sich wieder feiern.

Seit Jahren hat das WEF nicht mehr so viele Rekorde vermeldet: Unter den mehr als 2500 Teilnehmern werden über 50 Staats- und Regierungschefs sowie mehr als 300 Kabinettsmitglieder erwartet. »Ich hoffe, dass wir die globalen Angelegenheiten wieder mit mehr Optimismus angehen können«, gibt WEF-Gründer Klaus Schwab die Richtung vor. Die von ihm ausgesuchte »Elite der Globalisierung«, die er seit mehr als 40 Jahren nach Davos einlädt, müsse sich wieder mehr einmischen ins Weltgeschehen. »Wir erleben derzeit eine große Ermüdung was globale Angelegenheiten angeht - da reicht ei...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.