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Gesellschafter suchen Kompromiss

Suhrkamp-Streit

Im Streit um den Suhrkamp Verlag ist der Miteigentümer Hans Barlach genauso wie die Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz zu einem Kompromiss bereit. Barlach sagte gestern in einem dpa-Gespräch, er sei unter gewissen Voraussetzungen ebenfalls für eine Aussetzung des Gerichtsverfahrens. »Wenn die beiden Mediatoren zu dem Ergebnis kommen, dass Gespräche Sinn machen, wäre ich auch für diesen Weg.«

Unseld-Berkéwicz, die 61 Prozent am Verlag hält, hatte in einem Interview mit der »Zeit« ihre Bereitschaft bekundet, die juristischen Verfahren vorerst auf Eis zu legen. Barlach, mit 39 Prozent Minderheitsgesellschafter, wertete dies als ein »Signal der Gesprächsbereitschaft«, das man nun ausloten müsse. dpa

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