»Dem Vergessen entreißen«

50 Jahre Kinemathek: Direktor Rainer Rother im Gespräch über Unterfinanzierung und Archivarbeit

Die Kinemathek feiert heute im Museum für Film und Fernsehen in Berlin ihren 50. Geburtstag. Am 1. Februar 1963 wurde das Archiv von einem Verein gegründet, mittlerweile wird es aus dem Bundeshaushalt finanziert. Über die Geburtstagsaktivitäten sprach Katharina Dockhorn mit Rainer Rother, der die Institution seit 2006 leitet.

nd: Was ist das Besondere an der Kinemathek?
Rother: Die Vielfalt der Aktivitäten mit dem Museum, den Ausstellungen und den Filmreihen, der Reichtum der Sammlungen sowie die Begegnung mit den Besuchern. Der Bereich Museumspädagogik wurde in den vergangenen vier Jahren ein Schwerpunkt der Arbeit.

Das Jahr fing mit zwei Highlights, der Präsentation zum Geburtstag der Sesamstraße sowie der Ausstellung zum Schaffen Martin Scorseses an. Was bietet die Kinemathek weiter im Jubiläumsjahr?
Die Programmplanungen sind eng mit der Geschichte der Kinemathek verbunden. So haben wir in der Tradition unseres Bemühens um den Exilfilm die Berlinale- Retrospektive »The Weimar Touch« kuratiert, die den Einfluss des Kinos der Weimarer Republik auf das internationale Filmschaffen untersucht. An unseren Gründungsvater Gerhard Lamprecht, den ersten Direktor der Kinemathek, erinnern wir mit einer ersten DVD-Edition zweier Filme. Zwei weitere werd...


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