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Regierungskrise in Georgien

Tblissi (dpa/nd). Ein bitterer Streit um die Form der georgischen Präsidentenwahl im Oktober hat die erst im Herbst gewählte Regierung des Milliardärs Bidsina Iwanischwili in eine Krise gestürzt. Der Regierungschef habe Verteidigungsminister Irakli Alassania von seinen Pflichten als Vizepremier entbunden, wurde am Mittwoch mitgeteilt. Alassania hatte sich gegen Pläne der Koalition ausgesprochen, den Staatschef künftig nicht mehr vom Volk, sondern vom Parlament wählen zu lassen. Präsident Michail Saakaschwili, dessen Partei im Oktober 2012 die Parlamentswahl verloren hat, muss im Herbst seinen Posten räumen.

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