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Chinas Arbeiter kämpfen für ihre Rechte

Immer neue Streiks und Auseinandersetzungen in den Fabriken / KP Chinas will Vertrauen zurückgewinnen

  • Von Lutz Pohle
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Jahr 2013 begann in China mit einer Reihe von Streiks. Obwohl es nach wie vor offiziell kein Streikrecht gibt, haben Arbeiter in Zulieferfirmen für internationale Konzerne im Januar die Arbeit niedergelegt. Sie protestierten gegen niedrige Bezahlung und miserable Arbeitsbedingungen.

Rund 1000 Arbeiter in Fengcheng, einer Kleinstadt südlich von Nanchang in der chinesischen Provinz Jiangxi blockierten die Hauptstraße der Stadt. Die Arbeiter kamen aus einer Zulieferfabrik für den taiwanesischen Elektronikriesen Foxconn, weltweit größter Auftragsfertiger für Elektronikbauteile. Foxconn veröffentlichte umgehend eine Stellungnahme, in der der Vorfall herunter gespielt wurde. Der Computerhersteller, der u.a. im Auftrag von Apple in China produziert, wies darauf hin, dass die bestreikte Fabrik nicht direkt zu seinem Imperium gehöre, und dass man Zulieferer stets anhält, »Dispute auf verantwortungsvolle Art und Weise zu behandeln«.

Es ist nicht das erste Mal, das die Arbeitsbedingungen in den Zulieferfabriken der multinationalen Unternehmen in China in die Schlagzeilen geraten. Im Jahr 2010 starben mehr als zehn junge Menschen oder wurden schwer verletzt, weil sie keinen anderen Ausweg als den Freitod sahen, um au...


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