Werbung

Das Land denen, die es bebauen!

Mosambiks Kleinbauern sind vom Umfang der Spendenaktion angenehm überrascht

  • Von Christine Wiid, INKOTA
  • Lesedauer: 2 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Calisto Ribeiro, Geschäftsführer des Kleinbauernverbands ORAM, ist beeindruckt, als er erfährt, wie viel Geld die Leser und Leserinnen des »neuen deutschlands« schon für die Unterstützung der Kleinbauern in Nampula gespendet haben. Dort erklären geschulte Mitarbeiter von ORAM den Bauern das Landrecht in der jeweiligen Lokalsprache und verteilen Broschüren, in denen die Gesetzestexte verständlich aufgearbeitet wurden.

Gleich fährt Ribeiro zusammen mit einer Kollegin in die Gemeinde Nicoropale im Distrikt Malema, wo sie ein Treffen mit zwei örtlichen Bauernvereinen haben. Auch die Bauern und Bäuerinnen dort sind dankbar für die Unterstützung aus Deutschland. Pedro Massaua, Vorsitzender eines Bauernvereins, möchte den Lesern und Leserinnen noch einmal persönlich sagen, warum die Zusammenarbeit mit ORAM so wichtig für sie ist: »Wir können jetzt unser Land vermessen und einen Titel für unser Land bekommen. So etwas ist sehr teuer, und wir als Verein haben kein Geld dafür. Mit einem Landtitel haben wir aber die Garantie, dass das Land und das, was wir dort anbauen, uns gehören. Mit einem Titel wird vieles leichter - zum Beispiel der Zugang zu Krediten oder der Abschluss von Verträgen mit Händlern oder anderen Abnehmern. Das Wichtigste aber ist: Unsere Landrechte sind gesichert - für uns, für unsere Kinder und für künftige Generationen.«

Filomena Uali, die bei ORAM für die Landvermessung zuständig ist, pflichtet dem Vereinsvorsitzenden bei: »Der Titel ist wichtig für die Gemeinde - gerade jetzt, wo mit »ProSavana« ein neues Großprojekt vor der Tür steht. Die Menschen brauchen aber Sicherheit, und ein Landtitel ist eine wichtige Voraussetzung, um von Investoren nicht übers Ohr gehauen zu werden. Daher noch einmal ein großes Dankeschön aus Nampula an alle Unterstützer und Unterstützerinnen aus Deutschland!«

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!