Sie kämpften aus Überzeugung

Die Stalingrad-Protokolle - Authentische Zeugnisse von Rotarmisten

  • Von Guido Speckmann
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Unlängst fragte der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler J. Bradford DeLong unter der Überschrift »Was wir Stalingrad schuldig sind«: »Aber wie viele NATO-Führer oder Präsidenten und Premierminister der Europäischen Union haben sich jemals die Zeit genommen, das Schlachtfeld zu besuchen und vielleicht für diejenigen einen Kranz niederzulegen, deren Opfer ihre Zivilisation gerettet haben?« Diese Frage ist berechtigt. Sie verdeutlicht, dass das europäische Gedenken an Nazi-Faschismus und Weltkrieg auch heute noch durch den Kalten Krieg und Antikommunismus geprägt ist. Für die Bundesrepublik gilt dies insbesondere.

Während die Erinnerung an die Ermordung der Juden längst inoffizielle Staatsräson geworden ist und auch der ermordeten Sinti und Roma mit der Einweihung eines Mahnmals vor kurzem in Berlin endlich gedacht wird, kann davon im Hinblick auf die zahlenmäßig größte Opfergruppe des deutschen Faschismus nicht die Rede ...


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