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Taliban-Sprecher lehnt Friedensvorschlag ab

Kabul (AFP/nd). Die Taliban haben den gemeinsamen Vorschlag der Präsidenten Afghanistans und Pakistans für ein Friedensabkommen zurückgewiesen. Das unter Vermittlung Großbritanniens in London formulierte Ziel sei »Propaganda«, um den ausländischen Militäreinsatz in Afghanistan als Erfolg darzustellen, erklärte Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid am Mittwoch auf einer Internet-Seite. Der afghanische Präsident Hamid Karsai und sein pakistanischer Kollege Asif Ali Zardari hatten am Montag vereinbart, innerhalb von sechs Monaten ein Friedensabkommen für Afghanistan zu schließen. Die Taliban fordern den Abzug aller ausländischen Truppen aus Afghanistan und die Freilassung inhaftierter Kämpfer als Vorbedingungen für Verhandlungen. Zudem wollen sie lieber mit den USA verhandeln als mit Kabul. Karsai und Zardari hatten sich mit dem britischen Premier David Cameron getroffen.

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