Werbung

Internet-Hilfe für die Jugend

Studie erkundet Verhalten in Online-Netzwerken

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Jugendliche gäben in sozialen Netzwerken bedenkenlos Informationen über sich preis, heißt es oft. Doch dieses Vorurteil stimmt nicht, wie eine Studie des Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis ergab, die am Dienstag in München vorgestellt wurde. Nur fehle den Jugendlichen oft die Datenkontrolle, sagte die Leiterin der Studie, Ulrike Wagner. Zum Beispiel weil die Einstellungen, mit denen sie ihre Informationen kontrollieren können, zu kompliziert seien.

Die 13- bis 17-Jährigen bitten jedoch zu selten Erwachsene um Hilfe. Nach den Erkenntnissen der Studie glauben die Jugendlichen, dass Erwachsene vor allem die Gefahren ihres Umgangs mit Facebook sehen, nicht aber dessen zentrale Bedeutung für ihren Alltag. Besonders kritisch kann dieses Misstrauen sein, wenn die Jugendlichen auf problematische Inhalte stoßen: Ein Junge hatte eine App abonniert, über die er sich Clips von Fußballspielen anschauen konnte. Daneben zeigte die App ihm aber auch Videos von Selbstverletzungen und sogar Vergewaltigungen. Er meldete die App nicht, weil er fürchtete, dass er dann auch die Fußballvideos nicht mehr sehen könnte.

Die Studie zeige eindeutig, dass Lehrer und Eltern sich mehr mit der Perspektive der Jugendlichen auseinandersetzen müssten, sagte der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, Siegfried Schneider. dpa

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!