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BER: Korruption weitet sich aus

Schönefeld/Neuruppin (dpa/nd). Im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen auf der BER-Baustelle nehmen die Ermittler weitere Firmen unter die Lupe. Details wollte die Staatsanwaltschaft Neuruppin am Mittwoch mit Verweis auf das Verfahren gegen den Chef des Märkischen Abwasser-Zweckverbandes aber nicht nennen. Er und ein Unternehmer, dessen Rohrleitungsbau-Betrieb die Trink- und Abwasserleitungen am Flughafen verlegt hat, waren am 24. Januar wegen Verdunklungsgefahr verhaftet worden und sind in Untersuchungshaft. Bislang haben sie sich zu den Vorwürfen nicht geäußert, sagte der ermittelnde Oberstaatsanwalt Frank Winter. Die Anwälte der Männer wollten die Vorwürfe gegen ihre Mandanten zunächst nicht kommentieren. Laut Staatsanwaltschaft haben sie derzeit noch ergänzend Einsicht in die Akten.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits seit 2010. Sie geht davon aus, dass bei der Auftragsvergabe für die Abwasserleitungen Einfluss genommen wurde. Zudem besteht laut Winter der Verdacht, dass die Beschuldigten auch bei der Zusammenarbeit mit anderen Personen oder Firmen ähnlich vorgegangen sein könnten.

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