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Kostenfalle Elbtunnel

Hamburg (dpa/nd). Baustellenabsperrungen am Nordzugang zum St. Pauli Elbtunnel in Hamburg: Das Denkmal und Wahrzeichen der Hansestadt wird derzeit saniert, die Kosten dafür sind bereits viermal so hoch wie geplant. Grüne und Linkspartei forderten in dieser Woche vom SPD-Senat wie auch von der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) Rechenschaft. Vor einigen Tagen war bekannt geworden, dass die Instandsetzung der beiden Tunnelröhren in dem 1911 eingeweihten Bauwerk insgesamt rund 62 Millionen Euro kosten dürfte. Bislang hatte die HPA 15 bis 17 Millionen Euro zugrunde gelegt. Für den Tunnel wurden seinerzeit keine Zufahrtsrampen angelegt. Die Fahrzeuge werden stattdessen mit Aufzügen - je Uferseite vier Schächte mit je einem Fahrkorb - befördert. Der Tunnel galt bei seiner Eröffnung als technische Sensation, die mittleren Aufzüge haben eine Tragfähigkeit von je zehn Tonnen und eine Nutzlänge von etwa 9,5 Meter. Die beiden äußeren Aufzüge können je sechs Tonnen tragen, die Nutzfläche ist etwa 7,3 Meter lang. Heute wird der Alte Elbtunnel als öffentlicher Verkehrsweg sowohl von Fußgängern und Radfahrern als auch - eingeschränkt - von Kraftfahrzeugen genutzt.

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