Leo Burghardt, Havanna 09.02.2013 / Ausland

Kubas Parlament wird jünger

Zwei Drittel der Abgeordneten sind Neulinge und 70 Prozent nach der Revolution 1959 geboren

Wenn in Kuba die Bürger zu Parlamentswahlen an die Urnen gerufen werden, ist die eigentliche Wahl schon gelaufen: Nur Kandidaten, die die Vorauswahl durch Bürgerversammlungen bestanden haben, stehen noch auf der Liste, die ebenso viele Namen umfasst wie Sitze zu vergeben sind.

Mitten in einem umwälzenden Reformprozess wurden Kubas Bürger am 3. Februar um ihre Stimme gebeten. Sie wählten ihre Abgeordneten für die Provinzparlamente (1269) und die Nationalversammlung (612). Im Oktober waren Wahlen in den 168 Stadt- und Landkreisen vorausgegangen, aus denen 14 537 auf Nachbarschaftsversammlungen von den Bürgern vorgeschlagene Delegierte hervorgingen. Dort beginnt der Weg in die übergeordneten Instanzen, das heißt auch für 50 Prozent der Parlamentsabgeordneten. Die anderen 50 Prozent werden von acht Massenorganisationen nominiert.

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