Der »Sucre« erobert Amerika

ALBA-Staaten bezahlen sich immer häufiger in Gemeinschaftswährung

Die neue Regionalwährung in Lateinamerika und der Karibik übertraf 2012 die Zielsetzung. Das Buchgeld soll die Teilnehmerstaaten weniger abhängig vom US-Dollar machen.

Weitgehend unbemerkt etabliert sich in Lateinamerika und der Karibik ein neues Buchgeld, das eine Währungsunion mehrerer beteiligter Staaten vorbereiten könnte. Der Sucre - eine Abkürzung für »Einheitliches System des regionalen Ausgleichs« - hat im vergangenen Jahr die Ziele im multilateralen Handel der beteiligten Staaten übertroffen. Nun soll das Zahlungssystem der Mitgliedstaaten des linksgerichteten ALBA-Bündnisses institutionell gefestigt werden. Hauptziel bleibt, Lateinamerika und die Karibik gegen die Auswirkungen der andauernden Weltwirtschaftskrise unanfälliger zu machen. Der politische Anspruch wird im Namen der Währung deutlich: Es ist zugleich der Name des bekannten antikolonialen Freiheitskämpfers Antonio José de Sucre (1795-1830).

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