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Einzigartig kompliziertes Modell

Hamburger Lehrer demonstrieren gegen Überlastung

  • Von Reinhard Schwarz, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Hamburgs Lehrer laufen Sturm gegen das zehn Jahre alte Arbeitszeitmodell, das noch unter dem CDU/FDP/Schill-Senat eingeführt wurde. Grund: Das Modell werde der derzeitigen Arbeitsbelastung nicht gerecht. Die SPD-Alleinregierung will daran festhalten.

Mit Rasseln und blinkenden Teufelshörnern gegen hohe Arbeitsbelastung: Lehrer demonstrierten am Mittwochabend in Hamburg gegen das zehn Jahre alte Arbeitszeitmodell. Aufgerufen zur Demo hatte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Das Arbeitszeitmodell wurde 2003 noch unter dem CDU/FDP/Schill-Senat eingeführt, angeblich um die Arbeit der Lehrkräfte besser und gerechter bewerten zu können. Doch das Modell habe sich als bürokratisches Monstrum erwiesen, lautet die Kritik. Darüber hinaus sei die Arbeitsbelastung der Hamburger Lehrer in den vergangenen Jahren ständig gewachsen.

Mehr Aufgaben

»Nur in Hamburg gibt es seit zehn Jahren ein Arbeitszeitmodell, das von den Lehrkräften immer mehr Unterricht verlangt und sie mit immer neuen Aufgaben wie zum Beispiel ausgeklügelte Berichten und Statistiken, Leistungsvergleiche und Tests sowie Verwaltungsaufgaben zuschüttet«, kritisiert Hamburgs GEW-Vorsitzender Klaus Bullan....


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