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Äcker werden immer teurer

Preise in Sachsen-Anhalt stiegen überdurchschnittlich

Magdeburg (dpa/nd). Die Äcker in Sachsen-Anhalt werden immer teuerer. Die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) des Bundes ermittelte für das vergangene Jahr einen Preisanstieg um rund 13 Prozent. Damit legten die Preise in Sachsen-Anhalt stärker zu als in ganz Ostdeutschland, wo ein Anstieg um neun Prozent registriert wurde, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte.

Die Gründe seien sehr vielfältig, sagte der Leiter der Magdeburger Niederlassung, Hans-Egbert von Arnim. Dazu zählten der zunehmende Anbau von Energiepflanzen, steigende Preise auch für traditionelle landwirtschaftliche Produkte oder auch die zunehmende Effizienz der Betriebe. Die Pachtpreise stiegen etwa im Gleichschritt mit den Flächenpreisen.

Große Finanzinvestoren seien dagegen nicht unter den Käufern der Flächen, die die Gesellschaft verkaufe. Damit widersprach er den Vorwürfen unter anderem von Bauernverbänden, Finanzinvestoren trieben die Preise bei der Privatisierung in die Höhe. Auch Sachsen-Anhalts Agrarminister Hermann Onko Aeikens (CDU) hatte zuletzt kritisiert, der Acker im Osten werde immer mehr zu einem Spekulationsobjekt für Anleger.

Im vergangenen Jahr privatisierte der Bund in Sachsen-Anhalt über die BVVG rund 6900 Hektar Agrarflächen, 2100 Hektar Wald und verpachtete weitere Flächen. Dabei wurden Erlöse in Höhe von 119 Millionen Euro erzielt.

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