Dario Azzellini 16.02.2013 / Debatte

Eine Form der Selbstverteidigung

Die Wahl diverser Mitte-Links und linker Regierungen in Lateinamerika in den vergangenen 15 Jahren und die aktuellen Friedensgespräche zwischen der FARC-Guerilla und der kolumbianischen Regierung haben der Frage, ob denn der bewaffnete Kampf in Lateinamerika für die Linke noch eine Option darstelle, wieder Aktualität verliehen. Die Frage taucht seit Jahrzehnten mit aller Regelmäßigkeit wieder auf. So wurde der bewaffnete Kampf in Lateinamerika nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion für obsolet erklärt und den kolumbianischen Guerillagruppen wurde damals ein rasches Ende, aufgelöst im Sog der Geschichte, vorausgesagt.

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