Wortspielgesättigter Witz

Zum Tod des Kabarettisten Dietrich Kittner

  • Von Thomas Blum
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, als er teilweise ein Millionenpublikum erreichte, und in den achtziger Jahren gehörte der Mann mit der Mütze, der Klampfe und dem losen Mundwerk, Sohn eines Zahnarztes und abgebrochener Jurist, zum festen Inventar der westdeutschen Linken: Dietrich Kittner, kommunistischer Kabarettist, Traditionslinker. Als sein Vorbild nannte er oft den KPD-Dichter und Interbrigadisten Erich Weinert. Wenn es irgendwo zivilen Ungehorsam zu leisten gab oder ein Ostermarsch bevorstand, war der Mann zuverlässig zur Stelle, nicht nur, aber auch mit seinen Witzen.

Schon in der postnationalsozialistischen Zeit, in der man in der Bundesrepublik weder an die so kurze Zeit zurückliegenden Verbrechen der Deutschen erinnert werden wollte noch daran, dass noch immer dieselben Altnazis in Amt und Würden waren, eckte er an und provozierte etwa die Ämterbürokratie und die Politik. 1966, als junger Mann, soll ...

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