Absage an Gauck

Schwester eines NSU-Opfers lehnt Einladung ab - Untersuchungsausschuss warb in der Türkei um Vertrauen

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Ich glaube, dass man uns die Ernsthaftigkeit unserer Untersuchung abnimmt«, sagte der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses, Sebastian Edathy (SPD), am Freitag zum Abschluss zweitägiger Gespräche in der Türkei. Doch in Deutschland sehen das Betroffene anders.

Die Schwester des in Hamburg von den NSU-Terroristen ermordeten Süleymann Tasköprü hat die Einladung zum Gespräch zwischen Bundespräsident Joachim Gauck und den Angehörigen der NSU-Opfer abgelehnt. Es ist für Montag geplant. In einem Brief kritisiert Aysen Tasköprü, Betroffenheit helfe nicht, Gauck solle sich lieber um Antworten auf die Skandale im NSU-Komplex bemühen.

Die Schwester des Ermordeten, die seit 1979 in Deutschland lebt, zur Schule ging und eine Ausbildung abschloss, berichtet über Demütigungen während der Ermittlungen. Ähnlich war es auch anderen Angehörigen ergangen.

Während der Regierungssprecher gestern bestätigte, dass sich auch die Kanzlerin noch einmal mit den Angehörigen treffen will, bemühten sich die Obleute des Bundestagsuntersuchungsausschusses in der türkischen Hauptstadt um Schadenbegrenzung.

Der türkischen Seite sei versichert worden, dass die parlamentarische Untersuchung...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 411 Wörter (3009 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.