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Briefe aus dem Knast

Nazi nutzt Haftzeiten zur Rekrutierung

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nichts gegen Briefwechsel von Häftlingen. Schon wegen der sogenannten Wiedereingliederung. Stutzig wird man jedoch, wenn man liest: »Wir sind eine wilde Horde aus verschiedensten Clubs aus dem gesamtdeutschen Raum (mittlerweile auch darüber hinaus), die EINES gemeinsam haben - z. Zt. der staatlichen Willkür ausgesetzt, da ALLE (noch) in Haft sitzen.« Man habe »die Schnauze voll« von Gefangenenhilfsorganisationen und daher am 20. April 2012 in der Justizvollzugsanstalt Hünfeld ein eigenes Projekt gegründet.

Schon das Gründungsdatum, Geburtsdatum von Adolf Hitler, freut den gemeinen Nazi. Die Geburt neuer Kameradschaften - welch Geburtstagsgeschenk. Man habe, so heißt es, bereits Ansprechpartner in den JVA Kassel, Fulda, Frankfurt, Leipzig, Dresden, Borna, Hamburg ... Ein knappes Dutzend Haftanstalten folg...


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