Was ist eigentlich Wohlstand?

Gewerkschaften legen altes Wachstumsmantra ab

Die Gewerkschaften haben sich lange schwer getan, das Thema Wachstum kritisch zu hinterfragen. Jahrzehntelang lautete die Formel: Wachstum gleich Arbeitsplätze gleich Wohlstand. Heute trägt die Arbeiterbewegung das Wachstumsmantra nicht mehr vor sich her, machte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer bei einem Vortrag an der TU Berlin deutlich.

Was ist eigentlich Wohlstand? Das ist eine der Fragen, die Michael Sommer an diesem Abend im gut besetzten Hörsaal an der Berliner TU stellt. Denn neben dem privaten Wohlstand gehe es den Gewerkschaften immer auch um gesellschaftlichen Wohlstand. Und der habe durch die Politik der Deregulierung immer weiter abgenommen. Der private finanzielle Wohlstand sei in Europa mit 27 Billionen Euro enorm. »Dagegen steht aber das Wohlstandsinteresse der Verkäuferin, des Hartz-IV-Empfängers, des Busfahrers und der zeitlich befristet Beschäftigten an der Uni«, sagt der DGB-Chef, der auch den Internationalen Gewerkschaftsbund leitet. »Wir leben in einer Gesellschaft, die Wohlstand produziert, aber dieser ist extrem ungleich verteilt.

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