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Im Zeichen des Terrors

Reichstagsbrand im TV

  • Von Katharina Dockhorn
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Sie können uns alles nehmen, die Freiheit und das Leben, aber nicht die Ehre, verteidigte der sozialdemokratische Fraktionschef Otto Wels am 24. März 1933 die Ablehnung des so genannten Ermächtigungsgesetzes der Nazis im Deutschen Reichstag. An diese Einschätzung haben die Macher von »Nacht über Berlin« offensichtlich nicht gedacht. Sie stellen Albert Goldmann in den Fokus, einen fiktiven Reichstagsabgeordneten der SPD und engagierten Arzt im Berliner Arbeiterviertel Wedding. Er irrt am Abend des 27. Februar 1933 durch das Parlamentsgebäude, um den Niederländer Marinus van der Lubbe von der Zündelei im Plenarsaal abzuhalten. Er kommt zu spät und wird von der SA geschnappt. Die braunen Schläger hatten ebenso wie der Anarchist Lubbe einen Anschlag auf das Gebäude geplant.

Dieses inhaltliche Konstrukt beschert dem ARD-Event-Film »Nacht über Berlin« ein dramatisches Ende, inhaltlich ließ es viele Betrachter ...


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