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Marktls geheimer Trumpf

Wenn der Papst nicht mehr zieht, könnte sein bayerischer Geburtsort auf einen Tüftler zurückgreifen

  • Von Rudolf Stumberger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Papst-Geburtsort Marktl hat es wie keine andere Wirkungsstätte Joseph Ratzingers verstanden, den berühmten Namen zu klingender Münze zu machen. Doch nach dem Papst-Rücktritt könnten die Gewinne rasch sinken. Allerdings: Marktl hat vielleicht noch einen Trumpf in der Hand.

Nach dem Aschermittwoch heißt es bekanntlich »carne vale« - und womöglich dauert dieser Abschied von den Fleischtöpfen im bayerischen Marktl am Inn länger als bis zur Osternzeit. Das 2700-Einwohner-Dorf ist der Geburtsort von Papst Benedikt XVI. und seit dessen Rücktrittsankündigung weiß man nicht, wie es weitergehen wird mit den bisher rund 100 000 Touristen, die jährlich in das Örtchen kamen, um hier sein Geburtshaus zu besichtigen, den »Ratzinger Kaffee« zu trinken oder an der »Benedikt-Torte« zu naschen.

»Geburtshaus des Kurienkardinals Dr. Josef Ratzinger geb. am 16. April 1927«, steht auf der Steintafel, die an der Hausmauer des Anwesens Nr. 11 angebracht ist. An diesem Tage wurde der Noch-Papst auch in der wenige Schritte entfernten Kirche St. Oswald getauft. Heute wirkt dort Pfarrer Josef Kaiser: Er sagt, der Rücktritt von Papst Benedikt habe ihn überrascht, und dass dies ein großer Verlust sei. Ob sich dieser Verlust ...


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