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Margaret Thatcher ist persona non grata

Ein Denkmal der Eisernen Lady wird in Britannien zum Stein des Anstoßes

  • Von Reiner Oschmann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Margaret Thatcher trat vor gut 22 Jahren als Regierungschefin zurück, doch selbst coolen Briten will es bis heute nicht gelingen, die Eiserne Lady entspannt zu sehen - und mit einer Statue von ihr zu leben. Bei dem Stein des Anstoßes, mit dem es die gesundheitlich angeschlagene und zurückgezogen in London lebende einstige erste Premierministerin (1979 - 1990) des Königreiches unfreiwillig in die Schlagzeilen brachte, handelt es sich um ein weißes Marmordenkmal der heutigen Baroness. Es hat einen Irrweg hinter und eine ungewisse Zukunft vor sich.

Das britische Parlament (House of Commons) hatte das zweieinhalb Meter hohe und 1,8 Tonnen schwere Stück 2002 für 150 000 Pfund in Auftrag gegeben. Aber bereits an seinem ersten Ausstellungsort, der Galerie der Guildhall in der altehrwürdigen City of London, empfand ein - wie es hieß - »antikapitalistischer Demonstrant« die Statue als rotes Tuch. Der Theaterkünstler enthauptete die Nac...


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