• Thema: Reichstagsbrand 1933

Der Auftakt zu einer mörderischen Zeit

Von Lügen und Legenden und der Aktualität einer Schuldzuweisung

  • Von Alexander Bahar und Wilfried Kugel
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Das am Abend des 27. Februar 1933 brennende Reichstagsgebäude gehört zu jenen geschichtsmächtigen Bildern, die unsere Vorstellung vom Beginn des »Dritten Reichs« bis heute prägen. Wie unter einem Brennglas bündelt sich darin der Anbruch einer neuen, barbarischen Zeit.

Einig sind sich die Historiker bis heute allein darin, dass Brandstiftung im Spiel war und die Regierung unter Adolf Hitler - dem Reichspräsident Paul von Hindenburg, bedrängt von einflussreichen Kreisen aus Wirtschaft, Banken, Politik und Militär, am 30. Januar 1933 die Kanzlerschaft übertragen hatte - den Brand skrupellos benutzte, um ihre politischen Gegner auszuschalten und die parlamentarische Demokratie vollends abzuschaffen. Ohne jegliche Beweise schob die Hitler-Regierung die Reichstagsbrandstiftung sofort den Kommunisten in die Schuhe und erklärte sie zum Signal für einen angeblich unmittelbar bevorstehenden kommunistischen Aufstand. So jedenfalls lautet...


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