Beinbruch in Ratzeburg

Behörden verweigern einer Behinderten Schmerzensgeld - mit einer kaltherzigen Begründung

  • Von Dieter Hanisch, Ratzeburg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Vor dem Lübecker Landgericht geht es heute um einen besonderen Fall: Eine querschnittsgelähmte Rollstuhlfahrerin will nach einem Unfall Schmerzensgeld, was ihr - unter anderem unter Verweis auf ihre Behinderung - verweigert wird.

Kann jemand auf Schmerzensgeld pochen, der aufgrund seiner Lähmung gar keine Schmerzen empfinden kann? Der Fall der 54-jährigen Angelika Mincke aus einem Dorf bei Ratzeburg schlägt hohe Wellen. Die seit fast 30 Jahren an den Rollstuhl gefesselte Frau, Gründerin eines Aids- und Behindertenselbsthilfevereins, kämpft heute vor dem Lübecker Landgericht für ihr Recht.

Zurück geht der Fall auf einen Sturz der Frau an einem dämmrigen Novembertag 2009, als sie trotz ihrer langjährigen Erfahrung mit dem Behindertengefährt auf dem am Ratzeburger Rathaus ausgewiesenen Behindertenparkplatz einen Unfall hatte. Beim Übersetzen vom Auto zum Rollstuhl blieb sie mit diesem in einer tiefen Furche des Kopfsteinpflasterbelages hängen und dann kippte um. Hilflos lag sie für kurze Zeit auf dem Boden, ehe ein Passant ihr half. Die Schwere der Sturzverletzung bemerkte sie erst am Folgetag, als ihr Fuß, den sie nicht spüren kann, dick a...

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