Luxusbauten zerteilen Geschichte

Bündnis kämpft für Erhalt der East Side Gallery und gegen Hochhausprojekte im Mauerstreifen

  • Von Bernd Kammer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Das ist eine Verfälschung, eine Zerstörung von Geschichte!« Kani Alavi kann es kaum fassen, was an der East Side Gallery passieren soll. »Wir kämpfen seit Jahren darum, dieses einmalige Denkmal zu erhalten, und jetzt kommt ein Investor und macht alles kaputt«, empört sich der Künstler, der kurz nach dem Mauerfall die Bemalung der Hinterlandmauer an der Spree organisierte. Heute ist die Mauergalerie einer der Berliner Touristenmagnete.

Doch jetzt soll der längste noch erhaltene Mauerrest »zerhackt« werden, wie Alavi es nennt. An zwei Stellen sind weitere Durchbrüche geplant. Ein Bündnis »East Side Gallery retten« aus Künstlern, Clubs und Initiativen macht dafür zwei Hausprojekte verantwortlich, die mitten im einstigen Todesstreifen entstehen sollen. Direkt hinter der Mauer plant der Investor Maik Uwe Hinkel das Hochaus »Living Levels«, einen 63 Meter hohen Turm mit Luxuswohnungen samt Tiefgarage, und daneben will eine israelis...

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